Retje, Hrib - Lo¹ki potok
Die Dörfer gruppieren sich im engen Tal von Hrib-Lo¹ki
Potok. In Richtung Retje erblickt man das altertümliche Streifenmuster
schmaler Feldfluren, die alle in der Richtung von der Talsohle gegen
den Wald streichen.
Valvasor vermerkt um 1680 in Lo¹ki Potok drei Kirchen, die alle
noch stehen. Es sind heute insgesamt sechs Kirchen und Kapellen,
und jede hat ihre Besonderheiten. Der befestigte Turm der hl. Barbara
wurde in einem Stil erbaut, der vor allem für das küstenländische
Primorsko charakteristisch war. In der barocken Floriankirche aus
dem 18. Jh. mit achteckigem Grundriß findet man Fresken von Anton
Postl, in der Lenartkirche einen neobarocken Altar von Matija Ozbiè.
In Retje gibt es eine überraschend große Zahl von alten Gebäuden:
Getreidespeicher, Heustadel, eine Schmiede und Arbeiterhäuser auf
den Anhöhen; einige sind renoviert. Im Tal verlief wahrscheinlich
die Römerstraße, da es in der Nähe von Èrni Potok eine gut erhaltene
römische Brücke gibt.
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