Ribnica, Mar¹ièi
Die beiden Glockentürme der Stefanskirche in Ribnica
erheben sich hoch über die Altstadt. Als Urpfarre war Ribnica bereits
im 9. Jh. die zentrale Stadt des westlichen Dolenjsko, das sich
vom Ljubljanaer Moor bis zum Kolpafluß erstreckte. Die altertümlichen
Mauern der Burg aus dem 10. Jh. umgibt ein Gedenkpark, der historischen
Persönlichkeiten des Ribnica-Tals gewidmet ist, darunter sind auch
der Komponist Jacobus Gallus, die Sprachwissenschaftler Dr. Ivan
Prijatelj und Stanislav ©krabec zu finden sowie der erste slowenische
Kartograph Peter Kozler. In der Burg ist heute das archäologische
Museum mit einer interessanten Sammlung von Heim- und Kunstgewerbeprodukten,
vor allem mit den berühmten Holzwaren und Töpfereien. Die Stefanskirche
aus dem 19. Jh. ist eine der größten Kirchen in Slowenien. Ihre
jetzigen Türme entwarf Jo¾e Pleènik. In der Nähe der Stadt liegt
auch das Dorf Hrovaèa mit dem schön renovierten Geburtshaus von
Stanislav ©krabec.
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Nicht weit davon steht nordwestlich die Kirche
sveti Urh na Mar¹ièih. Die Kirche ist klein und mit Fresken aus
dem 16. Jh. geschmückt, die im farbenfrohen Volksstil gehalten sind,
an der Nordwand ein Zug der hl. Drei Könige und Christi Geburt.
Interessant ist die Freske mit dem Fuchs als Pilger.
Die Allegorie verbindet die Reformationsideen mit volkstümlichen
Tierdarstellungen und stellt somit eine interessante Verflechtung
von Geschichte und Volkshumor dar.
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