Auf den Spuren des Erbes von der Idrijca bis zur Kolpa
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Wo Klöppelspitzen mit Silber verwoben sind
Hotedr¹ica - Idrija - Cerkno
TAGESPROGRAMM

Von Logatec bis Cerkno, von den Schwindlöchern der Hotenjka bis zur Klamm Pasica fordern Naturwunder und Leistungen der menschlichen Kreativität, des Erfindungsreichtums, des Wissens und der Beharrlichkeit die Neugierde heraus. So wie ein dünner Klöppelfaden ein Muster zeichnet, so hüllt der Weg des Erbes in Erinnerungen die Erlebnisse, die einem in einem einzigen Tag neue Erkenntnisse erschließen können, aber durch ihren ungewöhnlichen Charakter mit Sicherheit immer wieder locken werden.

Von der Autobahn Ljubljana - Koper nimmt man die Ausfahrt für Logatec und macht unterwegs nach Idrija Halt im Dorf Hotedr¹ica, das bekannt ist für die nahen Schwindlöcher des ®eljnski potok und der Hotenjka. Auf einem der Schwindlöcher der Hotenjka steht die Toma¾in-Mühle, dessen Mühlenrad direkt über dem Schwindloch angebracht ist, eine europaweite Seltenheit.

Nach einer Jause geht es weiter durch die Klamm des Baches Zala bis zum Fluss Idrijca und dem Landschaftspark Zgornja Idrijca. Im Karstteil des Parks verbirgt sich unter einer fast senkrechten Felswand der "Wilde See" Divje jezero, der bei starken Niederschlägen riesige Wassermengen speit. Aus dem See fließt zur Idrijca der kürzeste slowenische Fluss - die nur 55 Meter lange Jezernica.

Auf der Lokalstraße an der Belca geht es weiter bis zu den "klav¾e" (Klausen) genannten Talsperren aus Stein. Manchmal werden sie auch als slowenische Pyramiden bezeichnet - sowohl wegen des Anblicks als auch wegen der außerordenlich großen Bedeutung als slowenisches technisches Erbe. Diese Klausen dienten einst für die Anstauung des Gewässers und die Holzflößerei für das Bergwerk.

Am Fluss Idrijca entlang gelangt man nach Idrija, in die älteste slowenische Bergwerksstadt und die weltweit zweitgrößte Fundstelle von gediegenem Quecksilber. An der Stelle, wo schon Ende des 15. Jahrhunderts dieses ungewöhnliche "Erz" gefunden worden ist, steht heute die Kirche der Hl. Dreifaltigkeit.

Nach einem echten Mittagessen a la Idrija (bei dem die heimischen Schlickkrapfen nicht fehlen dürfen), kann man alle Geheimnisse des Bergbaus von Idrija im Schloss Gewerkenegg erfahren (1). Dort gab es einst die Bergwerksverwaltung, heute ist es ein Punkt, von dem man zum ersten Bergmannshaus und zum berühmten Antoniusstollen(2) aus dem Jahre 1500 geschickt wird. Das Märchenhafte der unterirdischen Welt verkörpern die "Bergmanndel". Im Schloss Gewerkenegg sind neben der Bergwerkssammlung auch andere Sehenswürdigkeiten von Idrija zu sehen. Besonders sehenswert ist die Sammlung der Spitzenklöppelei, die insbesondere bei Frauen und Mädchen beliebt war und ist. Im Schloss sind auch besonders schöne Spitzen zu sehen.

Aus Idrija geht es weiter ins Zentrum der ungewöhnlichen Region von Cerkljansko - nach Cerkno. In der Stadt gibt es das Museum(3) und die Kirche der hl. Anna zu besichtigen. Sie wurde von Gregor Maèek gebaut und erregt Bewunderung mit zwei Bildern von Fortunat Bergant. Die Besichtigung dieser Stadt, die besonders zur Faschingszeit mit den volkskundlichen Laufarji-Masken auflebt, schließt man mit der Besichtigung der Klamm Pasica ab. Hier kann man das einzigartige Partisanenspital Franja (4) sehen, eines der schönsten Denkmäler des 2. Weltkrieges in Slowenien. Danach bleibt möglicherweise noch Zeit für die Besichtigung des alten Èufar-Gehöfts. Am Abend kehrt man nach Cerkno zurück, zu einem einheimischen Abendessen.





ANMERKUNGEN:
(1) Stadtmuseum Idrija (Schloss Gewerkenegg), Prelovèeva ulica 9, Idrija (05/372-66-00);
Öffnungszeiten: täglich 9.00 - 18.00 Uhr
(2) Antonius-Stollen, Arkova 43, Idrija (05/377-11-42), www.rzs-idrija.si ; Öffnungszeiten Montag bis Freitag 10 - 16 Uhr, samstags, sonntags und an Feiertagen um 10, 15 und 16 Uhr, für größere Gruppen Voranmeldung
(3) Museum "Cerkljanski muzej", Bevkova 12, Cerkno
(05/372-31-80), Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 - 15 Uhr
(4) Museum "Cerkljanski muzej", Bevkova 12, Cerkno (05/372-31-80); Partisanenspital Franja, Öffnungszeiten: 1. April bis 30. September täglich 9 - 18 Uhr, März, Oktober, November täglich 9 - 16 Uhr, Dezember, Januar, Februar samstags, sonntags und feiertags 9 - 16 Uhr