Auf den Spuren des Erbes von der Idrijca bis zur Kolpa
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Wo die Skier von Bloke entstanden sind
Rakov ©kocjan - Cerknica - Hochebene Blo¹ka planota - Hrib-Lo¹ki potok - Retje
TAGESPROGRAMM

Wasser und Schnee, Wälder und Ausblicke, Erfindungsreichtum und Neugier haben das Leben der Menschen von der Unica bis Lo¹ki Potok und vom Polje von Cerknica bis zur Hochebene Blo¹ka planota geprägt. Die von den Hexen vom Slivnica mit ihren Zaubereien noch verstärkten Klimaverhältnisse standen bei einer der bekanntesten Erfindungen von Slowenien Pate, der Karstboden ließ einige der schönsten Besonderheiten von Innerkrain entstehen. Was die Natur nicht erschaffen hat, dafür sorgten die Einheimischen. Man sollte sie wirklich besuchen!

Die Autobahn Ljubljana - Koper verlässt man bei der Ausfahrt Unec und setzt den Weg auf einer Lokalstraße nach Rakov ©kocjan fort. Das nach dem Kirchlein des hl. Kanzian benannte Tal ist durch den Einsturz der Decke einer gangartigen Höhle entstanden. Durchs Tal fließt von den Höhlen Zel¹ke jame und Tkalca jama unter zwei Naturbrücken hindurch der Bach Rak.

Nach der Besichtigung von Rakov ©kocjan geht es weiter an Cerknica und seinem periodischen See Cerkni¹ko jezero vorbei, in Grahovo biegt man zum Slivnica ab, laut Volksüberlieferung dem Stammberg der Hexen. Unmittelbar unter dem Gipfel gibt es die Hexenhöhle (Coprni¹ka jama), aus der im Winter warme feuchte Luft aufsteigt, die für diese Hexengeschichten verantwortlich ist. Wenn auf der Bergspitze die Hexen zufällig nicht ihr Unwesen treiben, kann man sich ein wenig umsehen, denn der Berg bietet vorzügliche Aussichten auf den See und die Ortschaften der Umgebung.

Der Weg führt weiter auf die Hochebene von Bloke, wo man in Velike Bloke bzw. in Nova vas eine Pause fürs Mittagessen einlegen sollte. Sehr ausgiebige Schneefälle, die die Hochebene immer für sehr lange mit einer weißen Decke ausstatteten, haben die Einwohner der Hochebene genötigt, über ein eigenes Fortbewegungsmittel nachzudenken - die Skier. Die erste überlieferte Meldung über die berühmten Skier von Bloke stammt aus der Feder von Johannes Weichard Valvasor aus dem Jahre 1689. Die Skier waren etwa 160 cm lang und etwa 10 cm breit. Bei der Skifahrt behalf man sich mit einem langen Stab. In der Gaststätte Slamar in Nova vas gibt es ein Zimmer des Skifahrers von Bloke, in dem viel Interessantes über diese hiesigen Skier zu sehen ist. Eine andere Besonderheit von Nova vas (1), die nicht neu ist, sondern nur als letzte auf die Hochebene gelangt ist, sind handgemeißelte Brunnen, die aus dem Bach Su¹ica mit Wasser geispeist werden.

Anschließend geht es weiter nach Hrib-Lo¹ki potok, einen Ort inmitten der der urwüchsigst erhaltenen slowenischen Region. Die Umgebung ist waldreich, fast 85 Prozent der Flächen sind bewaldet. Der Wald kann auch mit dendrologischen Besonderheiten aufwarten - der Schlangenfichte und der Goldfichte. In Tabor - so benannt in der Zeit der Türkeneinfälle, kann man die Kirche des hl. Leonhard und die nahe Friedhofskirche der hl. Barbara aus dem 17. Jahrhundert besichtigen uns sich ein wenig in den Dörfern der Umgebung umsehen. Ein schönes Beispiel der dinarischen Karstwelt ist Retijska uvala. Eine volkskundliche Besonderheit sind hier die sogenannten "ostrnice" - das sind vertocknete Fichten mit stark gekürzten Ästen, auf denen Heu getrocknet wird. In Retje befindet sich zwischen idyllisch angeordneten Feldern die malerische Floriankirche (2) mit achteckigem Grundriss.

 





ANMERKUNGEN:
(1) Gasthaus Slamar, Nova vas 45, Nova vas (01/709-81-52); Geöffnet 10 - 22 Uhr dienstags und mittwochs geschlossen
(2) Pfarramt Lo¹ki Potok, Hrib 98, Lo¹ki Potok (01/836-73-65)