Auf den Spuren des Erbes von der Idrijca bis zur Kolpa
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Wo Peter Klepec seine Kräfte sammelt
Kostel - Osilnica
TAGESPROGRAMM

Im südlichen Grenzbereich von Slowenien erstreckt sich das märchenhafte Land von Legenden, einer eigenartigen Vergangenheit und andersartigen Gegenwart. Am Zusammenfluss der Kolpa und Èabranka wird der Reisende von Aussichtsfelswänden über dem Tal des wärmsten slowenischen Flusses begrüßt. Sehr lange fast vergessene Grenzgegenden blickten zum Himmel, um Hilfe zu erflehen. Und um besser erhört zu werden, wurden hier den Heiligen und Schutzheiligen zu Ehren nicht weniger als sieben Kirchen errichtet.

Aus Ljubljana fährt man über Pijava Gorica, an Velike La¹èe, Ribnica und Koèevje vorbei geht es in die Gegend am Fluss Kolpa, in die Heimat von Peter Klepec, eines schwächlichen Bauernjungen, dem die Feen eine gute Tat mit unheimlicher Kraft dankten, so dass er sein Land mit mitsamt Wurzeln ausgerissenen Bäumen gegen Feinde verteidigen konnte. Schon auf den ersten Blick überrascht der Landstrich durch außerordentliche Schönheit. Allerdings sollte man noch vor dem Eintritt in die Gegend eine kurze Rast mit Jause einlegen.

Hoch auf einem Felsen erblickt man die in Vergangenheit wegen der strategisch günstigen Lage außerordentlich wichtige Burg Kostel (1). Lange Zeit trotzte sie den türkischen Anfällen, schließlich konnte sie durch eine List eingenommen werden: in Volkstrachten, mit Säuglingen auf den Armen brachten die Türken die Wachen dazu, die Tore zu öffnen. Die Burg mit dem teilweise erhaltenen gotischen Kern wird schrittweise wieder hergestellt. Bei der Besichtigung kann man Vieles über ihre Geschichte und die Vergangenheit der ganzen Gegend erfahren.

Wenn man den Weg fortsetzt, kann man vor dem Dorf Fara über der Straße den fünfzehn Meter hohen Wasserfall Ne¾ica beobachten. Laut Volksüberlieferung soll hier ein Mädchen - Ne¾ica - zusammen mit einem Ochsenpaar, das sie zur Tränke trieb, ertrunken sein. Der Weg führt dann weiter an der slowenisch-kroatischen Grenze entlang.

Am Fluss Kolpa kommt man nach Osilnica, in die kleinste Gemeinde von Slowenien. Die Pfarre von Osilnica hat trotzdem eine magische Zahl von Kirchen aufzuweisen - sieben (2) . Zuerst erblickt man an der Flusskehre die Annenkirche. In Bosljiva Loka steht die Kirche des hl. Veit aus dem 17. Jahrhundert, in Ribjek die erneuerte Kirche des hl. Egidius mit einem schindelgedeckten Dach und einer gemusterten Kasettendecke im Inneren und Goldaltären. Die größte unter diesen Kirchen ist die Peter-und-Paulskirche in Osilnica; die Kirchen in Èaèièi, Pape¾i und ®urge begeistern mit ihrer Anmut und wunderschönen Aussichten. Nach der Wallfahrt durch die Kirchen von Osilnica sollte man sich ein Mittagessen im Gasthaus Kovaè in Osilnica munden lassen.

Die mitreißende Landschaft lädt einerseits zum Ausruhen und andererseits zu zahlreichen, durch die Umgebung ermöglichten Formen der aktiven Erhohlung ein. Die Flusstäler der Kolpa und der Èabranka (letztere fließt gerade in Osilnica in die Kolpa) überraschen jeden Wanderer durch die submediterrane und alpine Pflanzenwelt und viele andere Natursehenswürdigkeiten.






ANMERKUNGEN:
(1) Fremdenverkehrsbüro Castellum, Fara 25, Vas
(01/894-80-10, 041/754-094),
nach vorheriger Anmeldung oder T©D Kostel, Hrib 6, Vas (01/894-21-75)
(2) Pfarramt Osilnica, Osilnica 21, Osilnica (01/894-16-30, 041/767-596), nach vorheriger Anmeldung oder
TIC Osilnica, Osilnica 16, Osilnica (01/894-15-94)