Auf den Spuren des Erbes von der Idrijca bis zur Kolpa
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Wo man sich ganz auf die Natur einstellt
Cerkno - Ravne - Zakojca - Zakri¾ - Cerknica - Ra¹ica - Ribnica
DREITAGESPRORAMM

So wie der zunächst arme und schwächliche und später sagenhaft starke Peter Klepec die Kraft veranschaulicht, die sich in jedem von uns verbirgt, kann die Gegend von Koèevsko bis Kostel, von Ribnica bis Osilnica dem neugierigen Besucher all jenes veranschaulichen, was sich der von Erlebnissen des Stadtalltags müde Mensch von Natur und Tradition erhofft, in einem eigenartigen Anderssein. Ein auf den Spuren des Erbes verbrachter Kurzurlaub kann alle Wünsche erfüllen ...

1. Tag:
Aus Ljubljana geht es an ©kofja Loka vorbei nach Cerkno. Die Besichtigung von Cerkljansko beginnt man von der Aussichtsstraße an den Dorfern Trebenèe, Poèe und Gorje vorbei oder hindurch. Mann kann auch ins Dorf Ravne bei Cerkno fahren, wo mit ihren ungewöhnlichen schneeweißen Aragonitelementen und insbesondere den weltbekannten Aragonit-Igeln die Höhle Ravenska jama überrascht.

Über den Hang des 1300 m hohen Berges Kojca gelangt man ins Dorf Zakojca mit dem schönen Geburtshaus des Schriftstellers France Bevk (1), der ein umfangreiches Opus hinterlassen hat, unter anderem so bekannte Werke wie "Kaplan Martin Èedermac" und "Pastirci". Das Gehöft ist ein schönes Beispiel der lokalen Bauernarchitektur, es gibt auch eine volkskundliche Sammlung zu besichtigen. Im Dorf kann man sich auf dem Flander-Gehöft auch mit einer Wandererjause stärken.

Auf dem Weg nach Cerkno macht man noch im Dorf Zakri¾ Halt. Hier besichtigt man die berühmte Kirche und die Obstdörre, bei der es auch leckeres Dörrobst zu kaufen gibt. Auf den umliegenden Bauernhöfen bekommt man immer freundlich Hausschnaps angeboten.

In Cerkno besichtigt man noch das Museum (2) und die von Gregor Maèek erbaute Kirche der hl. Anna, in der zwei Bilder von Fortunat Bergant zu bewundern sind. Die Besichtigung dieser Stadt, die besonders zur Faschingszeit mit den volkskundlichen Laufarji-Masken auflebt, schließt man mit einem heimischen Essen ab. Nach dem Essen sollte man einen Spaziergang auf den Wanderwegen in der Umgebung von Cerkno machen und anschließend die Klamm Pasica besuchen, wo es das einzigartige Partisanenspital Franja (3) zu besichtigen gibt, eines der schönsten Denkmäler des 2. Weltkrieges in Slowenien. In fünfzehn Hütten sind Operationssaal, Röntgen, Invalidenheim, Küche und Waserkraftwerk zu besichtigen. Inmitten der Kriegswirren konnten sich hier über fünfhundert Verwundete verstecken. Vor dem Aufbruch besichtigt man noch das alte Èufar-Gehöft. Zum Abschluss des Tages dann noch ein Abendessen und die Übernachtung in Cerkno oder Idrija.

Wo man sich ganz auf die Natur einstellt
Koèevje - Wälder von Koèevje

2. Tag:
Aus Idrija geht es weiter nach Cerknica mit seiner interessanten Altstadt. Das Stadtbild wird von der Kirche Mariä Geburt geprägt, die, von den Türken niedergebrannt, wiederaufgebaut und durch eine teilweise noch erhaltene Wehrmauer geschützt wurde. Hinter der Ortschaft liegt das größte slowenische Karstfeld (Polje), auf dem der periodische See von Cerknica (4) immer wieder entsteht und verschwindet. In der Umgebung von Cerknica macht man noch Pause für ein Mittagessen.

Auf dem Weg nach Ribnica biegt man beim Dorf ®lebiè nach Ra¹ica ab, dem Geburtsort von Primo¾ Trubar, wo an der Stelle des Trubar-Gehöfts (5) eine Mühle und Säge steht (Temkov mlin) mit einer Erinnerungssammlung von Trubar, des Verfassers des ersten slowenischen Buches. Bereits hier kann man auch auf den Kulturwanderweg Trubar - Levstik - Stritar stoßen, der zu den Geburtshäusern dieser Größen der slowenischen Literatur führt.

Den Tag schließt man in Ribnica, der Holzwarengegend ab. Holzwaren für den täglichen Gebrauch sind schon seit dem 14. Jahrhundert das Symbol von Ribnica mit Umgebung. Hier besichtigt man eine Holzwaren- und Töpferwerkstatt, alles über beide Hausgewerbe, nebst der Geschichte von Ribnica, erfährt man im Schloß (6). Davor gibt es einen Erinnerungspark bedeutender Leute aus der Gegend (J. Gallus, S. ©krabec, P. Kozler, I. Prijatelj, J. Evangelist Krek und andere). In der Stadtmitte ist die Pfarrkirche des hl. Stefan sehenswert, mit ihrem reich bemalten Inneren, vielen Kunstwerken und den nach Plänen des Architekten Jo¾e Pleènik erneuerten Glockentürmen. In der Nähe in Miklova hi¹a gibt es Kunstgalerie und Bibliothek. Im nahen Ort Hrovaèa kann man das ©krabec-Gehöft (7) besuchen, das erneuerte Geburtshaus des Paters Stanislav ©krabec, eines bekannten slowenischen Sprachforschers. Es bleiben nur noch Abendessen und Übernachtung in Ribnica oder Koèevje.

3. Tag:
Den Vormittag verbringt man in der Stadt Koèevje (früher Gottschee). Besichtigungswert ist das Regionalmuseum Koèevje in ©e¹kov dom (8). In den ständigen Sammlungen sind unter anderem eine Sammlung von Zeichnungen von Bo¾idar Jakac und "Das verlorene Erbe der Gottscheer Deutschen" zu sehen. Anstelle der Stadtbesichtigung kann man aber auch auf den Berg Stojna wandern, wo einst die Burg Friedrichstein stand, in der sich Graf Friedrich von Cilli zusammen mit seiner ihm verbotenen zweiten Frau Veronika von Dessenitz versteckte. Die Aussicht von oben verrät, warum die beiden für ihre Treffen gerade diesen Ort gewählt haben. In der Nähe sollte man sich noch ein Mittagessen leisten.

Den Nachmittag verbringt man im ehemaligen Sperrgebiet von Koèevska Reka. Dort steht der dickste Walnussbaum von ganz Slowenien, mit 434 Zentimetern Brustumfang. Die Wälder von Koèevje haben auch eine Vielzahl von leichteren und schwierigeren Wanderwegen wie z.B. den Hornwalder Wanderweg (Ro¹ka pe¹pot) und den Waldlehrpfad (Gozdna uèna pot) zu bieten. Wer in Koèevje längere Zeit Kräfte sammeln möchte, kann sich die Zeit mit der Angelei im Bergwerksee oder in der Rin¾a vertreiben, Baden, Jagdfotoausflüge machen, Rad fahren, Reiten ...






ANMERKUNGEN:
(1) Touristischer Bauernhof Pri Flandru, Zakojca 1, Cerkno
(05/37798-00); Museum Cerkljanski muzej, Bevkova 12, Cerkno (05/372-31-80), nach vorheriger Anmeldung
(2) Museum Cerkljanski muzej , Bevkova 12, Cerkno (05/372-31-80), Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 - 15 Uhr
(3) Museum Cerkljanski muzej, Bevkova 12, Cerkno (05/372-31-80)
Partisanenspital Franja, Öffnungszeiten: 1. April bis 30. September täglich 9 - 18 Uhr, März, Oktober, November täglich 9 - 16 Uhr, Dezember, Januar, Februar samstags, sonntags und feiertags 9 - 16 Uhr
(4) Museum Jezerski hram, Dolenje jezero 1e, Cerknica (01/709-40-53 ali 041/561-870);
geöffnet samstags und sonntags 15 - 17 Uhr, nach vorheriger Anmeldung
(5) Trubar-Hof, Ra¹ica, Velike La¹èe (01/788-10-06); Öffnungszeiten täglich 9 - 18 Uhr, im Winter nach vorheriger Anmeldung
(6) Schloss Ribnica (01/836-11-79) oder TIC Ribnica, (01/836-93-35); Öffnungszeiten: Mai bis Oktober 10 - 12 Uhr und 16 - 18 Uhr, im Winter nach vorheriger Anmeldung
(7) Museum Miklova hi¹a (01/836-11-79) oder TIC Ribnica (01/836-93-35)
(8) Regionalmuseum Koèevje, Pre¹ernova 11, Koèevje (01/895-51-14); Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 9 - 12 Uhr, mittwochs auch 16 - 18 Uhr, sonn- und feiertags geschlossen; möglich auch nach Voranmeldung