Auf den Spuren der Erbschaft durch Dolenjska und Bela krajina in Slowenien
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WAS ERZÄHLEN DIE WÄLDER VON KOÈEVSKO (GOTTSCHEE) UND DIE UFER DES FLUSSES KOLPA
Koèevski Rog - Mirna gora - Ro¾anec - Èrnomelj - Stari trg ob Kolpi
TAGESPROGRAMM

Von den mächtigen Wäldern des Koèevski Rog (Hornwald) bis zu den sanften Ebenen von Bela Krajina (Weißkrain) und dem malerischen Tal des Flusses Kolpa wandelt der Wanderer zwischen Geschichten und der Überlieferung der Vergangenheit. Erzählungen aus dem Partisanenkampf gehen Hand in Hand mit Geschichten einer einmaligen Tierwelt, die Aussicht vom Berg des hl. Franziskus (gora sv. Franèi¹ka) steigen zum geheimnisvollen antiken Mithräum ab, das Märchen von der Gebirgsfee der Gorjanci und dem bösen Müller geht in einen Strom von Flussmündungen über, die Rituale des "Zeleni Jurij" (Grüner Georg) erschallen unter weißen Birken.
In einer Landschaft mit einer Vielzahl von Besonderheiten kann jeder eine eigene, unvergessliche Geschichte erleben.


Auf den Weg von den dunklen Urwäldern bis zum wärmsten slowenischen Fluss Kolpa startet man in Novo mesto in Richtung Dolenjske Toplice. Bei der Siedlung Podturn biegt eine Straße in den Hornwald (Rog) ab, mit einigen noch erhaltenen Urwaldreservaten.
Man erlebt mächtige Tannen und Buchen, die mit ihren Eckern neue Siebenschläfergenerationen versorgen und die Behausungen von Bären, Wölfen und Luchsen beschatten. Tief im Wald verborgen ist Baza 20 (1), während des 2. Weltkrieges der Sitz der slowenischen politischen und militärischen Partisanenführung. In der Nähe dieser Baracken verbirgt sich auch das Partisanenspital Jelendol.
Die Erforschung der Wälder wird mit einem Imbiss abgeschlossen. Dann geht es weiter in Richtung Èrnomelj und in Vrèice wieder auf einen Seitenweg, zum 1047 m hohen Berg Mirna gora. Unmittelbar unter der Bergspitze besucht man die Schutzhütte, besichtigt die auf den Ruinen der Franziskuskirche errichtete Kapelle, vom umfunktionierten Kirchturm hat man eine schöne Aussicht über ganz Bela Krajina, das Gebirge der Gorjanci und bis hin zum Hochland Gorski Kotar in Kroatien.
Nach dem Erlebnis der Höhen von Bela Krajina geht es über Vrèice hinunter in die sanft gewellte Ebene, zwischen Birken und lichte Haine, zu ethnologischen und kulinarischen Besonderheiten. In Semiè gibt es ein Mittagessen mit gutem heimischem Wein . Auf dem Weg nach Èrnomelj wieder eine Abzweigung in Ro¾anc - hier folgt man den Wegweisern zum Mithräum. Das antike Heiligtum des persischen Gottes Mithra, dessen Opferung ein Steinrelief wiedergibt, ist in einem einmaligen Naturambiente erhalten.
Aus Ro¾anc geht es anschließend weiter nach Èrnomelj, das Zentrum von Bela Krajina mit seiner interessanten Altstadt. Bei deren Besichtigung führt der Weg am Stoniè-Schloss, der Kommende, der Peterskirche und der kleineren Kirche des hl. Geistes vorbei. Im Schloss von Èrnomelj gibt es die Museumssammlung der Stadt und eine Sammlung von Werken des Malers und Grafikers Bo¾idar Jakac, im Pastoralzentrum am Pfarrhof (2) sind die archäologischen Spuren der Entwicklung der Stadt vom 5. bis zum 15. Jh. präsentiert.
Unter der Stadt gibt es den malerischen Zusammenfluss der Flüsse Doblièica und Lahinja. Nach der Besichtigung von Èrnomelj geht es weiter nach Stari trg ob Kolpi, das mit seinem malerischen Kern und der barokisierten Kirche des hl. Josef bezaubert.
Als krönender Abschluss eines schönen Tages ist ein Abendessen auf einem der vielen touristischen Bauernhöfe oder in einem der Gasthäuser der Umgebung ein Muss, dann geht es wieder heimwärts entweder zurück auf demselben Weg oder über die Städte Koèevje und Ribnica.





ANMERKUNGEN:
(1) Baza 20 - Dolenjski muzej (07/373-11-30), geöffnet vom 1.4. bis zum 30.9., jeden Arbetstag 8-16 Uhr, samstags und Sonntags nach vorheriger Anmeldung
(2) Pastoralzentrum des Pfarramtes, Pastoralni center, ®upnijski urad, Ulica Mirana Jarca 5, Èrnomelj (07/305-18-24), geöffnet nach Vereinbarung