Auf den Spuren der Erbschaft durch Dolenjska und Bela krajina in Slowenien
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DEN LIEDERN DER WEINORTE FOLGEND
Krupa - Mirna gora - Ro¾anec - Stari trg ob Kolpi
ZWEITAGESPROGRAMM

"Ich wanderte auf unserem Boden und sog seine Schönheiten ein" schrieb der slowenische Dichter Oton ®upanèiè in seinem Gedicht Duma. Die Gegend seiner Kinderjahre mit ihrer weiteren Umgebung, mit den Weinbergen von Bela Krajina (Weißkrain) bedeckt, in denen der köstliche Schwarzwein und vorzügliche Eisweine heranreifen, bezaubert jeden durch die Schönheit der Gewässer, der kleinen Ebenen und Berge, mit Besonderheiten der Vergangenheit und der Schönheit der Gegenwart. Auf dem Rundweg von der unterkrainischen Hauptstadt Novo mesto bis zu Erlebnissen an der Kolpa, dem wärmsten slowenischen Fluss, von Vinica bis zum durch sein Martinsfest bekannte Èrnomelj und dem durch den Weinlenz bekannte Metlika singt das Herz mit dichterischen Schilderungen Weißkrains mit.

1. Tag:
Aus Novo mesto, dem Zentrum von Dolenjsko - Unterkrain, geht es über das Gorjanci-Gebirge nach Bela Krajina - Weißkrain. Von Metlika oder von Semiè aus kommt man ins Dorf Krupa, unter dem die größte weißkrainische Krastquelle zu sehen ist. Der nur 2,5 km lange und in die Lahinja fließende Fluss Krupa tritt in einem Teich mit Speilöchern unter einer überhängenden Felswand prachtvoll zu Tage. In vergangenen Zeiten wurden durch dieses Wasser Mühlen und Sägen angetrieben. nach der Besichtigung der Quelle und der Rückkehr nach Semiè ist es Zeit für einen Imbiss, man kann sich aber auch für den Besuch bei einem der vielen Weinbauern der Umgebung entschließen.
Einen Teil des Nachmittages sollte man auf dem Berg Mirna gora verbringen.
Vom äußersten Rand von Weißkrain, aus dem Ort Vrèice kann man bis zur Schutzhütte auf dem Mirna Gora entweder fahren oder den Wanderweg entlang wandern.
Vom umfunktionierten Kirchturm aus öffnen sich immer andere Aussichten auf Weißkrain, das Gorjanci-Gebirge und das Hochland Gorski Kotar in Kroatien. Bis zum Gipfel von Mirna gora sind es von hier nur noch 15 bequeme Minuten.
Man fährt dann zurück bis Ro¾anc und wandert wieder zu Fuss zu einem verborgenen, dem antiken Gott Mithra gewidmeten Heiligtum. Über diesen sehr verbreiteten antiken Glauben berichtet eine Informationstafel.
In Èrnomelj ist ein Besuch im Weinkeller Èrnomaljska klet angesagt, in dem es eine reiche Auswahl von Flaschenweinen der Weinbauern der Region gibt. Den edlen Tropfen kann man natürlich auch kosten. Der Weg führt weiter nach Stari trg ob Kolpi, wo man sich nach der Besichtigung der Siedlung und der barokisierten Josefskirche ein leckeres Abendessen und die Nachruhe leisten sollte.

DEN LIEDERN DER WEINORTE FOLGEND
Vinica - ®unièi - Metlika

2. Tag:
Nach dem Frühstück geht es in Richtung Èrnomelj, doch man muss schon vor der Stadt rechts abbiegen nach Vinica, dem Geburtsort des Dichters Oton ®upanèiè mit der Erinnerungssammlung des Dichters (1). Über dem Fluss Kolpa ragt die Burg von Vinica auf mit einer spätgotischen Burgkapelle. Bevor es weitergeht, sollte man einen kleinen Imbiss zu sich nehmen.
Am Weg entlang der slowenische-kroatischen Grenze begleitet den Reisenden der Fluss Kolpa. Die nächste Station ist das Dorf ®unièi, in dessen Umgebung die "Uskoki" leben, die vor den Türken fliehend, große Teile von Weißkrain besiedelt haben. Hier kann man das ©okec-Schloss besichtigen, in dem das Informationszentrum des Lanschaftsparks Kolpa in Entstehung ist. Dieser Park reicht von Stari trg bis Fuèkovci.
Der Streifzug durch Weißkrain ist in Metlika zu Ende. Am Stadtrand lockt der Weinkeller mit seinen Schätzen, mit Recht ist man hier auf den ersten in Slowenien abgefüllten Eiswein stolz. Bei der Besichtigung und Verköstigung (die man allerdings vorher anmelden muss) kann man neben dem berühmten Schwarzwein von Metlika auch den ganzen Reichtum der Weißkrainer Weine kennenlernen.
In Metlika besichtigt man noch die Altstadt und das Schloss mit dem Weißkrainer Regionalmuseum Belokranjski muzej (2), in dem man die Region mit den Augen der Geschichte, Volkskunde und Archäologie kennenlernen kann, und mit dem Slowenischen Feuerwehrmuseum Slovenski gasilski muzej (3), das mit seinen Sammlungen auch an die erste Feuerwehr von Slowenien erinnert. Diese wurde nämlich gerade in Metlika - im Jahre 1869 gegründet. In der Stadt sind noch die Nikolauskirche, die nahe Probstei, die ehemalige Kommende des deutschen Ritterordens und das Rathaus sehenswert.
Die Erlebnisse in Metlika werden am besten durch ein spätes Mittagessen gekrönt, nach dem man über das Gorjanci-Gebirge in Richtung Novo mesto und am Krka-Fluss entlang heimfahren oder im Dorf Krka übernachten kann.





ANMERKUNGEN:
(1) Erinnerungssammlung "Oton ®upanèiè", Rozalija Hudelja, Vinica 6, Vinica (07/364-61-14)
(2) Regionalmuseum Belokranjski muzej, Trg svobode 4, Metlika (07/306-33-70), Öffnungszeiten: täglich 9-16 Uhr, samstags 9-14 Uhr, sonntags 9-12 Uhr, geschlossen am 1.1., Ostersonntag, 1.5., 1.11., 25.12.; Gruppen nach vorheriger Anmeldung
(3) Feuerwehrmuseum Slovenski gasilski muzej, Trg svobode 5, Metlika (07/305-86-97), Öffnungszeiten täglich 9-13 Uhr, sonn- und feiertags 9-12 Uhr; geschlossen am 1.1., Ostersonntag, 1.5., 1.11., 25.12.