Auf den Spuren der Erbschaft durch Dolenjska und Bela krajina in Slowenien
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AUF DER SUCHE NACH DEN SCHÖNSTEN ERINNERUNGEN ZWEIER GEGENDEN
Stièna - Trebnje - Zaplaz - Vesela Gora - ©entrupert - ©marje¹ke Toplice
DREITAGESPROGRAMM

Dolenjska (Unterkrain) und Bela krajina (Weißkrain) sind wie zwei schöne Cousinen, deren Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten miteinander verfließen. Beide werden durch Gewässer und Kirchen geprägt, durch grüne Schönheiten und volkskundliche und kulturelle Schätze. Sie sind einander ählich, doch andererseits so unterschiedlich, dass man von den Unterschieden in Ausblicken, Klängen, Erlebnissen direkt verblüfft ist. Die Unterkrainer Flüsse fließen stolz dahin, die weißkrainischen verstecken sich zwischen üppigem Uferbewuchs; Unterkrainer Wälder hüten ihre Geheimnisse, die Weißkrainer posaunen sie in alle Winde und erzählen sie jedem Besucher.
Ein Paar Tage auf dem Weg zum südlichen Grenzgebiet von Slowenien werden Ihnen doppelte Kräfte verleihen - mit doppelten Eindrücken, mit einem doppelten Wunsch nach Wiederkehr ...

1. Tag:
Von der Autobahn Ljubljana - Novo mesto fährt man bei Ivanèna gorica ab und folgt den Wegweisern für Stièna. Bald kommt man zum bereits im 12. Jahrhundert gegründeten Zisterzienserkloster (1). Bei der Besichtigung der Basilika, des Kreuzganges und anderer baulicher Sehenswürdigkeiten erfährt man mehr über die Entstehungsgeschichte dieser ältesten slowenischen Zisterzienserabtei, über das Leben der weißen Mönche, über die Entstehung der berühmten mittalalterlichen Handschriften von Stièna und viel von dem, was sonst noch das Leben der Zisterzienser und von Stièna geprägt hat. Der Besuch endet mit der Besichtigung der reichen Sammlungen des Slowenischen Religionsmuseums und mit Gelegenheitskäufen im Klostershop.
Aus Stièna geht es dann weiter nach Trebnje im Flusstal der Temenica, wo es neben der Marienkirche die Galerie der naiven Künstler (2) gibt. Im Park ist eine Sammlung von Werken von naiven Bildhauern zu sehen, die sich hier zu ihren traditionellen Lager treffen.
Nach dem Mittagessen geht es auf dem Wallfahrerweg zur Marienkirche in Zaplaz bei Èate¾ (3). Vor dem Eingang sollte man kurz bei der heilkräftigen Quelle inne halten, deren Wasser besonders für die Augen wohltuend ist; dann geht es weiter in Richtung ©entrupert. Bald kommt die nächste Abzweigung - zum Aussichtsberg Vesela Gora (4) mit der Barokkirche des hl. Franziskus Xaverius aus dem 18. Jahrhundert. In der Kirche kann man Malereien von Fortunat Bergant, Valentin Metzinger und Ivan Tu¹ek bewundern, in ihrer Nähe die malerischen Kreuzwegkapellen.
Vom Vesela Gora geht es hinunter nach ©entrupert, wo man sich für den Besuch einer der schönsten gotischen Kirchen von Slowenien Zeit nehmen muss. Die Kirche des hl. Rupprecht (5) wurde bald nach der Errichtung im 15. Jahrhundert wegen der Türkeneinfälle zur Wehrkirche ausgebaut, aus den Fenstern Schießscharten gemacht.
Nach dem Abendessen in ©entrupert fährt man bis ©marje¹ke Toplice, wo man den Abend und die erste Nacht verbringt.

AUF DER SUCHE NACH DEN SCHÖNSTEN ERINNERUNGEN ZWEIER GEGENDEN
Otoèec - Novo mesto - Koèevski Rog - Èrnomelj - Landschaftspark Lahinja - ®unièi - Rosalnice

2. Tag:
Den Morgen verbringt man in der grünen Umgebung des berühmten Inselschlosses Otoèec (6), des einzigen slowenischen Wasserschlosses auf einer Insel mitten im Fluss Krka. Der Fluss fließt in Richtung Bre¾ice und dort in die Save. Folgt man dem Fluss jedoch flussaufwärts, gelangt man schon nach einigen Kilometern nach Novo mesto, die malerische Metropole von Unterkrain auf sieben Hügeln über dem Fluss. Der Besuch des Regionalmuseums Dolenjski muzej (7) ist die richtige Einführung in den späteren Spaziergang durch die Altstadt. Man muss nicht nur den Hauptplatz mit den Laubenhäusern und dem Brunnen besuchen, ein Muss ist auch der Besuch des Franziskanerklosters und der Kapitelkirche des hl. Nikolaus mit einem Altarbild des venezianischen Malers Tintoretto. Aus Novo mesto begibt man sich nach dem Mittagessen in Richtung Dolenjske Toplice und weiter zu den Ausläufern des Waldkomplexes Rog - Hornwald. Wegweiser weisen den Weg zur Baza 20 (8), wo im 2. Weltkrieg im Schutze der mächtigen Wälder der Sitz der politischen und militärischen Führung der Volksbefreiungsbewegung war.
An ehemaligen Gottscheer Dörfern vorbei geht es langsam zur Passhöhe hinauf, von der sich ein einmaliger Ausblick auf Bela Krajina - Weißkrain eröffnet. Dann geht es wieder hinunter, in das Zentrum der Region, die größte Weißkrainer Stadt Èrnomelj, wo man den Abend und die Nacht verbringt.

3. Tag:
Den Vormittag sollte man für die Besichtigung von Èrnomelj nutzen. Die Stadt auf einer Landnase zwischen den Flüssen Doblièica und Lahinja hat eine malerische Altstadt mit der ehemaligen Kommende des Deutschen Ritterordens, einem Schloss, der Peterskirche und der Kirche des Hl. Geistes. Im Schloss sind die Museumssammlung und die Sammlung der Werke des Malers und Grafikers Bo¾idar Jakac zu sehen. Im Pastoralzentrum neben dem Pfarrhof (9) sind archäologische Fünde präsentiert. In der Nähe von Èrnomelj kann man die Schönheit der Natur genießen. Das Flussgebiet des Flusses Lahinja mit seinen Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten ist zwischen den Siedlungen Pusti Gradec und Veliki Nerajec als Landschaftspark Lahinja geschützt. Hier bieten sich attraktive Spaziergänge durch die unversehrte Natur, das Kennenlernen des archäologischen und volkskundlichen Reichtums der Siedlungen, im Informationszentrum in Veliki Nerajec gibt es ganz besondere Andenken zu kaufen.
Nach dem Mittagessen geht es zum Grenzfluss Kolpa und weiter in Richtung Metlika, bis zum Dorf ®unièi, in dessen Umgebung die "Uskoki" leben, die vor den Türken fliehend im 16. Jh. große Teile von Weißkrain besiedelt haben.
Bei der Weiterfahrt hält man sich an die Richtung Metlika und biegt in der Stadt auf die Straße nach Rosalnice ab. Dieses Dorf ist bekannt durch drei nebeneinanderstehende gotische Kirchen aus dem 15. Jahrhundert, auch als Tri Fare (Drei Pfarren) bekannt (10).
Nach dem Abendessen in einer der Gatstätten der Umgebung geht es über das Gorjanci-Gebirge zurück in Richtung Novo mesto und dann heimwärts.





ANMERKUNGEN:
(1) Kloster Stièna, Stièna 17, Ivanèna Gorica (01/787-72-95), Öffnungszeiten dienstags bis freitags um 10 und 16 Uhr, sonntags um 14 und 16 Uhr; montags geschlossen, Gruppen nach Voranmeldung
(2) Galerie der naiven Künstler, Galerija likovnih samorastnikov, Baragov trg 7, Trebnje (07/304-45-58), Öffnungszeiten montags bis freitags 14-16 Uhr, sonst nach Vereinbarung
(3) Die Kirche ist sonntags ganztägig geöffnet an Arbeitstagen nach Vereinbarung; zusätzliche, Infos: Herr Stopar an der Kirche (07/348-90-31) oder Pfarramt ®upnijski urad Èate¾-Zaplaz, Èate¾ 17, Velika Loka (07/348-90-14)
(4) Informationen Peter Kurent (07/343-45-50)
(5) Pfarramt ®upnijski urad ©entrupert, ©entrupert 20, ©entrupert (07/304-00-38), Vorankündigung notwendig
(6) Schloss Otoèec, Grajska cesta 1, Otoèec (07/307-56-99)
(7) Regionalmuseum Dolenjski muzej, Muzejska 7, Novo mesto (07/373-11-30)
(8) Baza 20 - Dolenjski muzej (07/373-11-30), geöffnet vom 1.4. bis zum 30.9. jeden Arbeitstag 8-16 Uhr, samstags und sonntags nach vorheriger Anmeldung
(9) Pastoralzentrum beim Pfarramt, Pastoralni center, ®upnijski urad Ulica Mirana Jarca 5, Èrnomelj (07/305-18-24), geöffnet nach Vereinbarung
(10) Pfarramt ®upnijski urad Metlika, Mestni trg 14, Metlika (07/305-83-31)